In Meißen – ein voller Erfolg
Der Tag des sächsischen Karateka 2026 in Meißen bot ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Trainingsangeboten und spannenden Inhalten für alle Stilrichtungen. Parallel dazu lief ein umfangreicher und informativer Theorieteil – perfekt für alle, die auch mal den Kopf statt nur die Muskeln trainieren wollten.

Die Vorplanung unserer Anreise verlief zunächst etwas chaotisch, aber am Ende fanden wir eine Lösung, die es allen verbliebenen Teilnehmenden – Inga, Heidi, Steffen und mir – ermöglichte, gemeinsam zum Ziel zu kommen. An dieser Stelle erstmal ein riesiges Dankeschön an unseren Fahrer Steffen – ohne dich wären wir vermutlich heute noch unterwegs.
Dank unserer hervorragenden Zeitplanung (man staune!) waren wir sogar früh genug da, um entspannt direkt vor der Tür zu parken. Und das, obwohl wir noch einen Zwischenstopp im Baumarkt eingelegt hatten: Steffen wollte endlich mal eine Handsäge testen und Heidi musste dringend ihren improvisierten Bo-Langstab organisieren.

Ganz besonders gefreut hat mich, dass auch ein Grüngurt aus unserem Kindertraining mit dabei war – Nachwuchs-Power!
Nach der offiziellen Begrüßung gab es für alle Teilnehmenden der Praxiseinheiten ein gemeinsames Aufwärmtraining … dem ich mich elegant entziehen konnte, da ich mich für die erste Einheit im Theoriebereich eingetragen hatte.
Während die anderen danach bei „Qi Gong“ reinschnupperten, saß ich mit Katja (Meißen) und Carsten (HATO) auf der Schulbank und bildete mich zum Thema „Kindertraining aus entwicklungspsychologischer Sicht“ weiter – sehr spannend und absolut praxisnah.
Anschließend kam Heidi’s Bo endlich zum Einsatz, denn wir alle hatten uns für Bo-Jutsu angemeldet. Die Einheit hat uns richtig begeistert! Viele Bewegungen aus unserer eigenen Stilrichtung wurden dadurch noch klarer – definitiv empfehlenswert.

In der Mittagspause war bestens für das leibliche Wohl gesorgt: Bratwurst gegen Hunger, Kaffee gegen Erschöpfung – so muss das sein.

Leider fiel die angekündigte Cheerleader-Show aus, und Steffen ließ sich trotz intensiver Überredungsversuche nicht dazu bewegen, spontan einzuspringen.
Gut gestärkt ging es weiter mit Kenjutsu. Dabei mussten wir feststellen, dass ein Bokken (Holzschwert) mit der Zeit ganz schön schwer wird – und dass Angriffs- und Blocktechniken deutlich leichter aussehen, als sie sich dann tatsächlich ausführen lassen.
Zum Abschluss stand für Inga und Steffen noch „Yoga für Karateka“ auf dem Programm – in der Hoffnung, die Gelenke nach den vorherigen Einheiten wieder gnädig zu stimmen.

Währenddessen wurden Heidi und ich liebevoll zu „Selbstverteidigung für Frauen“ „genötigt“, um bei der Konkurrenz ein wenig Spionage zu betreiben .
Unser gemeinsames Fazit:
Unser vereinsinternes Selbstverteidigungstraining der letzten drei Wochen bleibt unangefochten auf Platz 1.
Summa summarum:
Es war ein rundum lohnenswerter Tag mit vielen neuen Erkenntnissen. Besonders schön war es, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, neue Impulse mitzunehmen und mit Menschen aus der großen Familie „Kampfkunst & Co.“ in Kontakt zu kommen.
©️ Britt